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Bauhaus-Glossar

Selten wurde ein Artikel von mir so schön präsentiert – das gilt nicht nur für die hier gezeigte Ausstellung, sondern auch für den Katalog. (Ich diskutierte – äußerst knapp – den Mythos Bauhaus anhand der Themen ›Schrift‹ und ›Kleinschreibung‹).

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Bildmarke Bauhaus

Seit mehr als einem Jahr forsche ich im ›Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung‹ (warum eigentlich nicht ›Brillianzcluster?) zur ›Bildmarke Bauhaus‹, sprich zu Zeichen, die damals und/oder heute als Logo für das Bauhaus funktionieren. Dazu zählen u.a. der Schlemmer-Kopf und Dreieck-Quadrat-Kreis. Mindestens so stark wie einige Bildmarken ist die Wortmarke ›bauhaus‹, die allerdings keine stabile Form hat. In dieser Animation sind rund 80 Ausprägungen der Wortmarke aus dem Zeitraum 1919–heute gebündelt. Brilliante Idee: Philipp Oswalt, geduldige Produktion: Andreas Dimmler, von Amüsement und Ungläubigkeit geprägte Recherche: Julia Meer. (Es ist durchaus erstaunlich, wer heute alles den Namen ›Bauhaus‹ für sich in Anspruch nimmt: Friseure, Brauereien, Techno-Partys, Investment-Banken …) Gezeigt wird die Animation in der Ausstellung bauhaus #allesisdesign im Vitra Design Museum.

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Meer und Film


Mein erster filmischer Versuch endete mit einem äußerst fragwürdigen Werbespot für ›Heinz-Ketchup‹. Das war im 2. Semester. Dieses Mal stand mir glücklicherweise das kompetente Team von EmilFutur zur Seite, so dass Philipp Oswalt und ich nun stolz auf den von uns konzipierten Film blicken können. Gezeigt wird er im Rahmen der von Jolanthe Kugler kuratierten Ausstellung bauhaus #allesistdesign im Vitra Design Museum (anschließend in der Bundeskunsthalle Bonn, weitere Stationen sind in Planung).


Der Film besteht aus zwei Screens, einer davon hochkant.

Gut besuchte Vernissage. Foto: Bettina Matthiessen

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Das Prinzip Kramer

Eine wunderbar von Matthias Wagner K inszenierte Ausstellung im Museum für angewandte Kunst Frankfurt. Kuratiert von Gerda Breuer, Julia Meer und Klaus Klemp.
Laufzeit 6. Februar bis 7. September 2014.
Fotos: Anja Jahn © Museum Angewandte Kunst.


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Women in Graphic Design

Zugegeben eine unentschuldbar kleine Ausstellung für ein derart großes Thema. Eingebettet in ein Symposium über Fotografische Selbstbildnisse von Designerinnen, Fotografinnen und Künstlerinnen der 1920er und 1930er Jahre fand sie ein sensibilisiertes Publikum.

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50er vor Ort


Endlich meine Lieblingsgebäude von innen sehen. Das war eine, wenn auch nicht die Hauptmotivation für diese Vortragsreihe. Schwimmoper, Haus Waldfrieden (Skulpturenpark), das zauberhafte und stilechte Gebäude der Firma Reeder&Kamp sowie die kubische Kirche Christ König waren 2010 die Orte, Fortsetzung möglich und erwünscht.

www.50ervorort.de

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Ausstellung in den Meisterhäusern Kandinsky/Klee am Bauhaus Dessau

Die Publikation wird von der Doppelausstellung ›Es kommt der neue Ingenieur! Max Burchartz und Werner Graeff am Bauhaus‹ in den Meisterhäusern Kandinsky/Klee in Dessau begleitet.
Nach anfänglicher Sorge angesichts kleiner Räume, farbiger Wände und Weltkulturerbe-Status bewegten wir uns zunehmend freudig durch die wohlproportionierten Häuser – und genossen die Abende im Bauhaus-Klub und auf den Balkonen des Preller-Hauses.


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50 Jahre Fünfziger

Die Organisation und Gestaltung der Ausstellung und Vortragsreihe ›50 Jahre Fünfziger‹ in Zusammenarbeit mit den Germanistinnen Dr. Christine Hummel und Jennifer Abels brachte große Freude, denn engagierte Vortragende, kooperierende Institutionen, großzügige Sponsoren und eine interessierte Presse machten es möglich, die Schönheiten und Widersprüche der 50er Jahre einem überraschend großen Publikum nahezubringen.


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Ausstellung zu Mies van der Rohes Barcelona-Chair

Die Ausstellung bringt zwei Positionen zusammen: Prof. Dr. Gerda Breuers Studien zur Entstehung eines Mythos, eines modernen Klassikers, und die Untersuchungen von Prof. Dr. Friederike Deuerler, die Barcelona-Sessel mit Hilfe von Röntgentechnologie auf Herstellung und Konstruktion hin untersucht.
Zwar bringen die Exponate durch ihre Erscheinung automatisch Eleganz in die Ausstellung, doch getreu des mies’schen Ausspruchs ›It has to be perfect‹ blieb einiges zu tun – dass die Presse sogar die Schriftwahl der Ausstellungstafeln lobte, zeigt, dass Detailverliebtheit nicht vergebens ist.


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Radical Design – Die Ausstellung

Konzeption und Realisation der Ausstellung ›Architettura Radicale – Anti-Design von 1965–1975‹ in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gerda Breuer, die wunderbare Exponate gesammelt hat. Zur Ausstellungsgestaltung gehören ausgeklügelte Zugsysteme, schwebende Bilder und eine Vielzahl von Materialien und Oberflächen.


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