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Neuer Blick auf die Neue Typographie

1000 Dank an Jens Robbers, der es mit dieser so schönen wie vielschichtigen Covergestaltung geschafft hat, dass ich voller Freude auf die Publikation meiner Dissertation blicke.

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Kramer, Ferdinand

Fast zu zarte Headlines, blaue Fußnoten, ein Umschlag aus weißem Leinen. Herausgegeben von Gerda Breuer, mit einem kleinen Text von mir:
Kramersche Konsistenz – Zu den typografischen Arbeiten Ferdinand
Kramers. In: Kramer, Ferdinand – Design für variablen Gebrauch,
hg. von Gerda Breuer, Wasmuth Verlag, Tübingen 2014

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Women in Graphic Design

2. Auflage! Nach nur einem halben Jahr lanciert der jovis-Verlag die zweite Auflage. Große Teile davon werden sofort in die USA verschifft, wo das Buch hoffentlich zu Diskussionen führen wird.

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ff. Erinnerung


Die schönste ff. seit langem! (Das darf ich derart jubelnd schreiben, denn es war Herr Glück, der sie so schön gemacht hat.) Jedes Mal bin ich erfreut-erstaunt, mit welchem Engagement und welcher Selbstverständlichkeit tolle Autoren und Gestalter sich bereiterklären, ihren Gedanken und Ideen für die ff. eine Form zu geben. 40 Seiten sind es geworden, und wie bei jeder Ausgabe ist es uns gelungen, die Druckerei dazu zu bringen, aufgeregt anzurufen und zu fragen: ›Schauen Sie sich mal Seite XX an – muß das so sein, oder ist da was schief gegangen?‹ Wer die blaue ff. kennt, wird schnell dahinter kommen, um welche Seiten es sich handelt.
Besonders schön ist auch, daß wir die ff. dieses Mal im Skulpturenpark Waldfrieden von Tony Cragg vorstellen dürfen.
Mehr zu Layout, Inhalt und Bestellung hier
www.fortlaufendfolgende.de

Und auch hier genieße ich es, auf das Interesse der Medien zu verweisen, zeigt es doch, daß es den Autoren gelungen ist, die Auseinandersetzung mit Dingen und der hinter ihrer Oberfläche verborgenen Bedeutung auch für Nicht-Designer interessant zu machen: Die ff. wurde u.a. im Deutschlandfunk und im ZEIT-Magazin, in der der Westdeutschen Zeitung und der coolibri vorgestellt. Nicht weniger freut uns natürlich, daß auch die Fachwelt an einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit Design Freude hat und darum die ff. von der Page, Novum, slanted, designkritik.dk, der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung, German Architects u.a. vorgestellt wurde.

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Women in Graphic Design 1890–2012

›Standardwerk‹ hat René Spitz es im WDR genannt, ›längst überfällig‹ sagen andere. Von diesem Lob verblendet, verweise ich dekadent auf die Worte anderer und spare mir die eigenen:
Designkritik.dk
Page
Slanted
Fontblog
GoSee
Designjournal
Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung

Darin: Julia Meer: Der, die, das … Der Buchstabe, die Frau, das Problem?
In: Gerda Breuer/Dies. (Hg.): Women in Graphic Design 1880–2012,
jovis Verlag 2012

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Postkartenkatalog

Es gibt Ideen, die will man unbedingt mal umsetzen, aber es ergibt sich nie. Diese Vortragsreihe gab mir endlich die nötigen Argumente, ein Plakat zum Postkartenkatalog stanzen zu lassen. Und mit Kupfer als Sonderfarbe zu arbeiten. Und endlich diese tollen aber nur in selten Fällen wie diesem praktischen x-Gummibänder zu verwenden:

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Max Burchartz 1887–1961

Der 320 Seiten umfassende Katalog erscheint im jovis Verlag, Herausgeberin ist Dr. Gerda Breuer. Der Typograf, Fotograf und Pädagoge gehört zu den bedeutenden und beeindruckenden Gestaltern der 1920er Jahre. In den Reihen der Avantgarde entwickelt er eigenständige Positionen in Gestaltung und Theorie, die in dieser Publikation in Text und Bild erfahrbar gemacht werden.


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50 Jahre Fünfziger

Die Organisation und Gestaltung der Ausstellung und Vortragsreihe ›50 Jahre Fünfziger‹ in Zusammenarbeit mit den Germanistinnen Dr. Christine Hummel und Jennifer Abels brachte große Freude, denn engagierte Vortragende, kooperierende Institutionen, großzügige Sponsoren und eine interessierte Presse machten es möglich, die Schönheiten und Widersprüche der 50er Jahre einem überraschend großen Publikum nahezubringen.


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Die Hauspost des Lutherstifts

Die Gestaltung der ›Hauspost‹ soll die einzigartige Atmosphäre und das Engagement des Lutherstifts an Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Außenstehende vermitteln. Ambitionierte Umbauprojekte, charmante Mitarbeiter, interessante Gruppen, die Nachbarschaft, die Kulturveranstaltungen und Konzerte des Lutherstifts (www.anstiftung.net), Alltägliches und Ungewöhnliches findet Eingang in diese fünf mal im Jahr erscheinende Zeitschrift. Das schmale Format liegt gut in der Hand, die Schriftgröße ist der Hauptlesergruppe angepasst, das Prinzip ›Freisteller‹ macht mäßiges Bildmaterial brauchbar und bringt außerdem eine Menge Humor in dieses Magazin.


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Radical Design – der Katalog

Ein reich mit amüsanten, ironischen, beeindruckenden, utopischen, dystopischen, bunten und kitschigen Bildern ausgestatteter Katalog.

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