Typokalender

Nach einigen Semestern in denen ich mich mit Schrift beschäftigte, entwickelte sich der Wunsch, dieses Wissen viel früher erworben zu haben. Zwar haben wir im ersten Semester einige Bücher über Typografie und den idealen Zeilenabstand auswendig lernen müssen – hinzuschauen hatte uns allerdings niemand gelehrt. Deshalb gestaltete ich diesen Kalender, der innerhalb der ersten Semesterferien bearbeitet werden sollte. Jeden Tag gibt es eine kleine Aufgabe: Zwiebelfische erkennen, echte Kursive sehen, einige wichtige Schriftarten im Alltag wieder finden, sogar ein wenig Schriftschreiben war dabei. Der zuständige Professor fand den Kalender toll, glaubte jedoch, die Aufgaben seien zu schwierig – eine grobe Fehleinschätzung, da bin ich sicher.


Trennt man die in Japanbindung angelegten, vorperforierten Seiten auf, findet man Lösung bzw. Abgleich. Fast immer soll die Schrift bestimmt werden, meist jedoch sind sie namentlich genannt und müssen nur zugeordnet werden.

Schriften selbst weiterzuzeichnen lehrt schauen und denken. Und Respekt für Schriftgestalter.

Mehrere Zwiebelfische finden sich auf dieser Seite. Es gilt sie zu entdecken und sowohl ihre, als auch die Hauptschriftart zu bestimmen.

Schriftschreiben üben nach Jan Tschichold.

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