Avantgarde vs. Avantgarde

Ein Blick auf die Avantgarde aus der Perspektive der bis heute nicht abgeschlossenen Professionalisierung der Disziplin Grafik-Design.

Avantgarde vs. Avantgarde – Eine Befragung der Geschichtsschreibung anhand der Entwürfe von Wilhelm Deffke für das Wappen der Stadt Wuppertal. In: Wilhelm Deffke, Ausstellungskatalog Museum Folkwang Essen, hg. von der Bröhan Design Foundation, Steidl Verlag 2013

Und weitere lesenswerte Artikel in einem schwergewichtigen Katalog:

Zum Katalog gab es eine Ausstellung im Folkwang-Museum in Essen:

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Oder – oder und? Das Verhältnis von Kunst und Design in Theorie und Praxis

Ein Aufsatz über die ständig aktuelle Frage, wo die Grenze zwischen Design und Kunst gezogen werden sollte und warum.

Oder oder und? – Das Verhältnis von Kunst und Design in Praxis
und Erzählung. In: Querschnitte – Kunst, Design und Architektur im Blick,
hg. von Christopher Östereich und Elina Knorpp, Nicolai Verlag 2013

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Women in Graphic Design

Zugegeben eine unentschuldbar kleine Ausstellung für ein derart großes Thema. Eingebettet in ein Symposium über Fotografische Selbstbildnisse von Designerinnen, Fotografinnen und Künstlerinnen der 1920er und 1930er Jahre fand sie ein sensibilisiertes Publikum.

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Women in Graphic Design

2. Auflage! Nach nur einem halben Jahr lanciert der jovis-Verlag die zweite Auflage. Große Teile davon werden sofort in die USA verschifft, wo das Buch hoffentlich zu Diskussionen führen wird.

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Das Gedächtnis der Dinge


Einige Gedanken zum Rauchen – eine mehr und mehr aus unserer Umwelt verschwindenden Geste. Der Text ist Teil des ›Gedächtnis der Dinge‹, mit dem der Herausgeber Thomas Brandt der kanonisierten Designgeschichte subjektive Geschichten über Objekte entgegen stellt.

Gesten der Erinnerung. In: Thomas Brandt (Hg.): Das Gedächtnis der Dinge. Edition Schwarzbach 2014

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Dilettantismus im Design


Die Zeitschrift ›Neuwerk‹ wurde von Florian Walzel und Eva Kristin Stein initiiert – beide waren damals Studierende des Masterstudiengangs Design Studies auf Burg Giebichenstein. In meinem Beitrag setze ich mich mit der Rolle des Dilettantismus im Grafik-Design auseinander.

Pioniere und/oder Dilettanten – Über den Wert des Dilettantismus
für die moderne Typographie. In: Neuwerk – Zeitschrift für
Designwissenschaft

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ff. Erinnerung


Die schönste ff. seit langem! (Das darf ich derart jubelnd schreiben, denn es war Herr Glück, der sie so schön gemacht hat.) Jedes Mal bin ich erfreut-erstaunt, mit welchem Engagement und welcher Selbstverständlichkeit tolle Autoren und Gestalter sich bereiterklären, ihren Gedanken und Ideen für die ff. eine Form zu geben. 40 Seiten sind es geworden, und wie bei jeder Ausgabe ist es uns gelungen, die Druckerei dazu zu bringen, aufgeregt anzurufen und zu fragen: ›Schauen Sie sich mal Seite XX an – muß das so sein, oder ist da was schief gegangen?‹ Wer die blaue ff. kennt, wird schnell dahinter kommen, um welche Seiten es sich handelt.
Besonders schön ist auch, daß wir die ff. dieses Mal im Skulpturenpark Waldfrieden von Tony Cragg vorstellen dürfen.
Mehr zu Layout, Inhalt und Bestellung hier
www.fortlaufendfolgende.de

Und auch hier genieße ich es, auf das Interesse der Medien zu verweisen, zeigt es doch, daß es den Autoren gelungen ist, die Auseinandersetzung mit Dingen und der hinter ihrer Oberfläche verborgenen Bedeutung auch für Nicht-Designer interessant zu machen: Die ff. wurde u.a. im Deutschlandfunk und im ZEIT-Magazin, in der der Westdeutschen Zeitung und der coolibri vorgestellt. Nicht weniger freut uns natürlich, daß auch die Fachwelt an einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit Design Freude hat und darum die ff. von der Page, Novum, slanted, designkritik.dk, der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung, German Architects u.a. vorgestellt wurde.

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Women in Graphic Design 1890–2012

›Standardwerk‹ hat René Spitz es im WDR genannt, ›längst überfällig‹ sagen andere. Von diesem Lob verblendet, verweise ich dekadent auf die Worte anderer und spare mir die eigenen:
Designkritik.dk
Page
Slanted
Fontblog
GoSee
Designjournal
Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung

Darin: Julia Meer: Der, die, das … Der Buchstabe, die Frau, das Problem?
In: Gerda Breuer/Dies. (Hg.): Women in Graphic Design 1880–2012,
jovis Verlag 2012

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Von Ludwig zu Luise

Olga, die schöne Frau in Raumgestalt, die ist im Winter gar so kalt … Daher zieht meer|glück zurück ins Luisenviertel, wo man auf der Straße Kaffee trinken und dabei Kontakte noch besser und schneller pflegen kann als in digitalen Netzwerken.

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50er vor Ort


Endlich meine Lieblingsgebäude von innen sehen. Das war eine, wenn auch nicht die Hauptmotivation für diese Vortragsreihe. Schwimmoper, Haus Waldfrieden (Skulpturenpark), das zauberhafte und stilechte Gebäude der Firma Reeder&Kamp sowie die kubische Kirche Christ König waren 2010 die Orte, Fortsetzung möglich und erwünscht.

www.50ervorort.de

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